Lisa

Meine P&G Story

Eines vorweg, ich bin eigentlich kein typischer „P&G New Hire“ gewesen. Mit 4 ½ Jahren Berufserfahrung zählte ich nicht mehr zu den „Jungen“, die meistens direkt nach der Uni einsteigen. Dies wiederum zeigt die vielfältigen Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die einem eine Karriere bei P&G bieten kann.

Aber fangen wir von vorne an. Nach meinem Abitur studierte ich Elektrotechnik an der TU Kaiserslautern. Im Hauptstudium wählte ich als Vertiefungsrichtung Automatisierungstechnik und sammelte Praxiserfahrung während eines Praktikums bei Porsche in Stuttgart und meiner Diplomarbeit bei Daimler in Ulm. Nach meinem Abschluss zog es mich zurück in die Pfalz, wo ich beim Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) als Researcher eine Stelle antrat. Dort habe ich Forschungsprojekte im Themenfeld „Innovative IT Technologien für die industrielle Automatisierung“ geplant und ausführt und nebenbei mein Promotionsthema erarbeitet. Auch wenn die Arbeit dort sehr spannend war, sehnte ich mir nach einigen Jahren einen Wechsel in die Industrie herbei. Meine, in den vorigen Jahren angeeignete Expertise in den Themen Steuerungstechnik, Modellierung & Simulation und Mensch-Maschine-Interaktion wollte ich in der Praxis anwenden und mich persönlich als auch fachlich weiterentwickeln.

Ein Einstieg in die Automobilindustrie oder einem Technologieunternehmen hätten bei meinem bisherigen Werdegang nahegelegen, allerdings schien mir das simpel oder zu „vorprogrammiert“, sodass ich das Spektrum an möglichen Jobs bewusst breiter wählte. Da mir Access in der Zeit als ich auf der Suche nach einem Praktikum war, in guter Erinnerung blieb, aktualisierte ich dort mein Profil und kurze Zeit später wurde ich vom Access Team auf eine Stelle bei P&G aufmerksam gemacht. Das Bewerbungsverfahren lief freundlich, schnell und professionell ab, was direkt einen sehr guten Eindruck bei mir hinterließ. Schließlich bekam ich bei P&G das Angebot über eine Stelle als Technology Engineer am Standort Euskirchen für die Marke Pampers. Was mich an P&G reizte waren zwei Dinge: Fachlich gesehen fand ich es spannend auf der Seite des Anwenders der Technologie zu stehen, mit dem Ziel diese möglichst effizient einzusetzen und Innovationen voranzutreiben. Letztlich hat mich allerdings mein Baugefühl überzeugt, da mir die Unternehmenskultur direkt zusagte und vor allem bei meinen Bewerbungsgesprächen äußert positiv auffiel. Der Wohlfühlfaktor war also direkt da.

Ich zog in die Rheinmetropole Köln, von wo mich seit dem 1. März 2014 eine direkte Zugverbindung wie viele andere Kollegen zur Arbeit bringt. In meiner ersten Rolle im Bereich Process & Engineering war ich für den Einbau und die Inbetriebnahme neuer elektrischer Komponenten in Pampers Produktionslinien in mehreren Werken Europas verantwortlich. Diese Rolle war ideal, um das Unternehmen und vor allem unsere Entwicklungsprozesse im Detail kennenzulernen, da ich an der Schnittstelle zwischen der Entwicklung und dem operativen Geschäft arbeitete. Mehrere Wochen in Euskirchen und später auf Dienstreisen in anderen Werken in den USA, Polen und Spanien lernte ich hautnah die Produktion und die Teams vor Ort kennen. Innerhalb des ersten Jahres konnte ich auch schnell in unserer PC&IS (Process Control & Information Systems) Community Fuß fassen und mir eine positive Reputation aufbauen. Meine zuvor angeeignete Expertise bildete hierfür die Basis, die ich nun bei P&G einsetze . Daher ergab sich bald die Möglichkeit in die technische Entwicklung zu wechseln und so fand der Sprung zu meiner zweiten Rolle auch recht schnell nach einem Jahr und vier Monaten statt. Seit einem Jahr arbeite ich nun als Entwicklungsingenieurin für unsere Verpackungsmaschinen und habe dort die technische Leitung eines Projekts inne. Seit dem ersten Tag in der neuen Abteilung bin ich Teil des Teams mit voller Verantwortung für mein Projekt, was mir unglaublichen Spaß macht.

Meine Karriere bei P&G dauert nun 2 ½ Jahre an und war bisher alles andere als langweilig und ich habe auch keine Bedenken, dass sich dies ändern wird. Es gibt vielzählige Entwicklungsmöglichkeiten, die jeder aktiv mitbestimmen kann oder besser gesagt muss. Denn Verantwortung für seine Arbeit, seine Karriere und das Unternehmen zu übernehmen und sich ständig weiterzuentwickeln, auch außerhalb seiner „Comfort Zone“, sind die Treiber für einen spannenden und erfüllenden Job bei P&G. Ein anderer wichtiger Aspekt, der mir bei P&G besonders gut gefällt, sind die Menschen und das offene und tolerante Miteinander. Wir propagieren nicht nur ein diverses und inklusives Arbeitsumfeld, sondern leben es jeden Tag. Am Standort Euskirchen arbeiten zum Beispiel Menschen aus 40 Nationen; Englisch ist also unser tägliches Brot. Nur zu gerne unterhalte ich mich mit ausländischen Kollegen über neue Urlaubsziele und exotische Gerichte sowie über deren Kultur und Geschichte.

Ich bin gespannt, ob ich in Zukunft im Rahmen von Auslandsaufenthalten noch andere Regionen dieser Welt näher kennenlernen darf und wohin mich meine Karriere in vielerlei Hinsicht noch hinbringen wird.

 

Lisa, 32 Jahre, Process Control & Information Systems Engineer bei P&G Euskirchen